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Windenergie

Bei modernen Windkraftanlagen bewegt der Wind die Rotoren durch Auftriebskraft, ähnlich wie bei Tragflächen eines Flugzeuges. Auf diese Weise wird dem Wind die Hälfte oder mehr seiner Energie entzogen. Windkraftanlagen stehen in Gebieten mit mittlerer oder hoher Windgeschwindigkeit, vor allem an der Küste Deutschlands.

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Obwohl Deutschland kein windreiches Land ist, nimmt Windenergie bei uns weiterhin einen wichtigen Platz in der alternativen Energiegewinnung ein.
Selbst, wenn man berücksichtigt, dass Windenergie nicht konstant gewonnen werden kann und bei Flaute zusätzliche Energie ins Stromnetz gespeist werden muss, wurden bei uns bis 2007 circa 8% des notwendigen Stroms durch alternative Windenergie produziert. Eine Windkraftanlage mit durchschnittlicher Leistung vermeidet in 20 Jahren immerhin die Verbrennung von mehr als 80.000 Tonnen Braunkohle.

Dennoch hat Deutschland seine bisherige Spitzenposition an die USA verloren. Hauptgrund für diesen Einbruch um 25 Prozent gegenüber dem Vorjahr ist die bisherige unwirtschaftliche Vergütung für Windenergie.


Förderung von Windenergie

Gerade erst hat der Deutsche Bundestag das „Erneuerbare-Energien-Gesetz“ (EEG) beschlossen. Es dokumentiert, dass ab 2009 die Vergütung für Windenergie erhöht und zusätzliche Beiträge zur Integration in das Stromnetz gefördert werden. Darin werden Netzbetreiber nicht nur zum Ausbau vorhandener Netze verpflichtet, sondern auch zu deren Optimierung. Diese neuen Investitionsanreize bedeuten einen echten Fortschritt für die Windenergie in Deutschland.


Geringe Attraktivität und Lärmbelästigung

An Windkrafträdern wird besonders ihre störende Optik bemängelt. Die Rotorblätter könnten reißen und herabstürzen. Auch wenn das bisher noch nicht vorgekommen ist, kann man es nicht ausschließen. Außerdem sind die Rotoren laut. Befürchtungen, dass Vögel durch sie verletzt werden könnten, sind jedoch weitgehend unbegründet. Tatsächlich sind Vögel fähig, die Rotorblätter als Hindernisse wahrnehmen und ihnen auszuweichen.